Nicht nur Menschen für die Sozialdemokratie gewinnen, sondern auch Angebote für "die Neuen" machen, war der Leitgedanke für den Neumitgliedertag der SPD Südpfalz im Naturfreundehaus in Hochstadt. Trotz der eigentlich guten Mitgliederentwicklung waren UB-Geschäftsführer Herbert Berberich und Referent Robert Freisberg über den wahren Ansturm überrascht. 25 Genossinnen und Genossen aus allen Altersklassen, von 17 bis 77 waren gekommen, um ihre Partei besser kennen zu lernen. Der Neumitgliedertag stellt einen Schnelldurchlauf durch Geschichte, Struktur und Programm der Partei dar. Ziel ist es, den Mitgliedern grundlegendes Wissen zu vermitteln, damit sie sich in der Partei zu Recht finden und sich gezielt engagieren können. Zum Abschluss des Neumitgliedertages wurde die Gelegenheit zur Diskussion mit MdL Alexander Schweitzer, über das neue Grundsatzprogramm rege genutzt. Ein besonders interessantes Ergebnis des Seminars war übrigens, dass fast alle anwesenden Neumitglieder von alleine in die Partei eingetreten sind, z.B. über das Internet.
Interessierte Unterbezirke können sich an Robert Freisberg wenden (robert@freisberg.de)
„Unsere Gesundheit: Gute Versorgung für alle?" Thema des Diskussionsabends der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD Südpfalz am
Donnerstag, 12. April, ab 19.30 Uhr Es diskutierten: Günter Krüchten, DAK-Landesgeschäftsführer, Dr. Gerald Gaß, Abteilungsleiter Gesundheit im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heinz Schmitt, SPD-Bundestagsabgeordneter, Andrea Hess, stellvertretende Landesbezirksleiterin Verdi und Dr. Dieter Hager, ärztlicher Direktor der Bio-Med-Klinik in Bad Bergzabern.
(red) SPERKA Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Weinstraße Ausgabe: Nr.84 Datum: Mittwoch, den 11. April 2007 Seite: Nr.15
Gesundheitsministerin Malu Dreyer als Gast beim „Forum SÜW" der SPD-Fraktion im Kreistag SÜW
Mit zunehmender Bedeutung der Gesundheitswirtschaft angesichts der demografischen Entwicklung, des Entstehens neuer Bedürfnisse und veränderten Konsumverhaltens rechnet die Gesundheitsministerin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer. Es handle sich um einen Wirtschaftssektor, der weiter wachsen werde, versicherte sie beim „Forum SÜW", einer Veranstaltungsreihe der SPD im Kreis Südliche Weinstraße, die sich am Samstag in der Cafeteria der Therme in Bad Bergzabern mit den Chancen des „Bad Bergzaberner Landes" befasste, sich als „Gesundheitsregion der Zukunft" zu profilieren. Dreyer führte den sich immer stärker herausbildenden Begriff der Gesundheitswirtschaft auf die Erkenntnis zurück, dass um den Kernbereich von Krankenhäusern, Kliniken und Apotheken sich Zulieferer und Vorleister aus Rand- und Nebenbereichen gruppierten, die sich vom Tourismus bis zur Ernährung und zum Bauwesen erstreckten und als Gesamtheit betrachtet werden müssten, wenn man Ressourcen besser nutzen wolle. Nach ihren Angaben sind in der Gesundheitswirtschaft 14,5 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten tätig, und diese weise ein Wachstum von über 13 Prozent auf.