Die Südpfälzer SPD traf sich am Donnerstag in Maximiliansau zum Unterbezirksparteitag. Neben Delegiertenwahlen stand in erster Linie das neue Grundsatzprogramm der SPD auf der Tagesordnung. Dabei stahlen die Jusos mit ihren Anträgen "Mehr Sozialdemokratie wagen", "Mehr Sicherheit für Daten und bürgerliche Freiheit" und "Gegen ein Verbot von Videospielen" und daraus resultierenden teils hitzigen Debatten dem Stargast Hubertus Heil, Generalsekräter der SPD, beinahe die Show.
„Der Rad- und Gehweg von Neuburg bis zur französischen Grenze soll bei günstigem Verlauf in 2007 umgesetzt werden“, dies hat Staatssekretär Prof. Dr. Siegfried Englert vom rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium der Abgeordneten Barbara Schleicher-Rothmund auf deren Anfrage hin mitgeteilt. Die Planung für den Radweg stehe kurz vor dem Abschluss und in absehbarer Zeit solle das Baurecht hergestellt werden. Erfreulicherweise wolle sich nun auch die Wasserwirtschaftsverwaltung an den Baukosten beteiligen. Die weiteren Dispositionen sähen eine Realisierung in 3 Abschnitten vor. Zunächst werde der Radweg von Neuburg kommend auf einem Leinpfad unmittelbar am Rhein angelegt. Der Bau erfolge in bituminöser Bauweise. Vom Leinpfad werde der Radweg anschließend auf die Deichkrone verlegt und auch dort bituminös befestigt. Im weiteren Deichverlauf wäre aufgrund der ökologisch problematischen Führung in einem FFH-, Vogelschutz- und Landschaftsschutzgebiet eine Asphaltierung nicht möglich gewesen. Daher wäre der Radweg in diesem Bereich an den Böschungsfuß gelegt. Auf diese Weise solle ein durchgängig asphaltierter Rad- und Gehweg von Neuburg bis zur französischen Grenze realisiert werden. „Ich freue mich, dass das Baurecht in absehbarer Zeit hergestellt wird, denn beim sogenannten 3. Bauabschnitt hatte es wegen des Baurechts zur Asphaltierung Probleme gegeben. Die sind nun erfreulicherweise aus dem Weg. Unser Engagement gegenüber Mainz und Speyer war erfolgreich und demnächst können wir auch an dieser Stelle von Deutschland bis Frankreich gut durchradeln“, so Schleicher-Rothmund.
Landau (red) Eine Unterbezirkskonferenz der Jusos bestätigte den bisherigen ersten Vorsitzenden einstimmig in seinem Amt. Stellvertretende Vorsitzende im neuen Unterbezirksvorstand sind Simone Jean (Ilbesheim), Jonathan Klingbeil (Germersheim), Dirk Kratz (Landau), Andreas Lutz (Offenbach), Kevin Mrotek (Hagenbach), Moritz Schwering (Albersweiler), Inken Titz (Herxheim) und Natascha Walz (Landau). Vor den Neuwahlen hatte Simo Lavo auf die zahlreichen Aktivitäten des Parteinachwuchses in den letzten beiden Jahren hingewiesen. Man habe Aktionen in der gesamten Region durchgeführt und auch eng mit den anderen Arbeitsgemeinschaften der SPD-Südpfalz kooperiert. Die Jusos der Südpfalz seien zudem personell, inhaltlich und aktiv im Regional- und Landesverband Jusos verankert. „Wir als Parteinachwuchs sind hier in der Südpfalz sehr gut aufgestellt“, erklärte Lavo. Als einen Schwerpunkt ihrer zukünftigen Arbeit sehen die Jusos eine Kampagne gegen Rechts. Die Rechtsextremen versuchten mit Schulhof CDS und Schülerzeitungen Schülerinnen und Schüler auch in der Südpfalz zu manipulieren. Dem müssten alle Demokraten und auch insbesondere die Jusos entschieden entgegentreten und über das ganze Jahr hinweg mit verschiedenen Aktionen entgegenwirken. Die Unterbezirkskonferenz beschloss zudem Anträge für den Datenschutz und bürgerliche Freiheiten, gegen das Verbot von Videospielen und gewaltorientierten Sportarten und für mehr Sozialdemokratie in der Großen Koalition.
Alexander von Rettberg ist der neue Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft 60plus der SPD im Regionalverband Pfalz. Er löst Heiner Flesch (Kaiserslautern) ab, der für dieses Amt nicht mehr zur Verfügung stand.
Eine Regionalkonferenz der Arbeits-gemeinschaft wählte von Rettberg in Kirrweiler (Südl. Weinstraße) mit 97 % der Stimmen in das neue Amt.
Vor den Wahlen berichtete der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Niederhöfer Kleinkarlbach) über die zahlreichen Aktivitäten der AG 60plus im Regionalverband Pfalz. Man habe sich in den vergangenen zwei Jahren rege an der politischen und organisatorischen Arbeit beteiligt. Die AG 60 plus habe die Pfalztreffen mitgestaltet, bei den Bundes- und Landtagswahlen aktiv mitgewirkt und mehrere Veranstaltungen erfolgreich durchgeführt. Vorsorgende kommunale Politik in Zeiten des demographischen Wandels war das Thema des Referates der Landrätin Theresia Riedmaier, Vorsitzende des SPD Regionalverbandes Pfalz und stellvertretende SPD-Landesvorsitzende. Sie spannte in ihrem Vortrag den Bogen von der Kinderbetreuung über die schulische Ausbildung, die Schaffung von Arbeitsplätzen bis hin zur Pflege und Betreuung der älteren Mitbürger in unserer Gesellschaft. An Beispielen erläuterte Riedmaier, wie wichtig das Mitwirken von Kommunalpolitik und Bürgern vor Ort ist, um zu bedarfsgerechten, bürgernahen Lösungen zu kommen.
22.10.2026, 18:30 Uhr - 20:30 Uhr Beruf und Familie - gemeinsam stark! - mit Dr. Katrin Rehak-Nitsche, MdL Anmeldung über buero@rehak-nitsche.de oder über 07271-50 880 88