Die SPD-Rheinland-Pfalz hat auf ihrem Landesparteitag am 24.11.2018 in Wittlich die „Ehrennadel der SPD-Rheinlad-Pfalz“ neu eingeführt und zum ersten Mal verliehen. Die Sozialdemokraten wollen damit langjährige Mitglieder ehren, die sich in besonderer Weise für die SPD verdient gemacht haben. In der Urkunde heißt es:
„Während Deiner langjährigen Mitgliedschaft hast Du einen herausragenden Beitrag für die Demokratie und die Soziale Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft geleistet. Den Menschen zu helfen und die Sozialdemokratie zu Leben war für Dich immer ein hohes Gut. Dafür spricht Dir der Landesverband der SPD Rheinland-Pfalz Dank und hohe Anerkennung aus und verleiht Dir für Dein Wirken die Ehrennadel der SPD Rheinland-Pfalz.“
Zu den 7 ausgewählten SPD-Mitgliedern aus Rheinland-Pfalz gehörten auch die Südpfälzer SPD-Urgesteine Klaus Böhm, Alexander von Rettberg und Wolfgang Thiel. Die drei Geehrten erhielten bereits im Jahre 2016 vom SPD-Unterbezirk-Südpfalz für Ihre herausragende Arbeit in der SPD die Willy-Brandt-Medaille.
(W.T.)
Ob Verschleißerscheinungen oder Unfälle, mit zunehmendem Alter gibt es Probleme im Bewegungsapparat, die den Seniorinnen und Senioren das Leben schwer machen können. Dr. med. Jörg Reichel, Ltd. Oberarzt in der Chirurgie beim Klinikum LD/SÜW, wird uns beim letzten Stammtisch der AG 60plus-BZA in 2018 berichten, was die häufigsten Beschwerden im Alter sind und mit welchen konservativen und wenn es nicht anders geht, mit welchen operativen Maßnahmen diese Beschwerden gelindert werden können.
Ein Abend bei dem sich viele Ältere angesprochen fühlen.
Wann: Donnerstag, 06.12.2018 um 19:00 Uhr
Wo: Bad Bergzabern, Kurtalstr. 47, Hotel Kurparkblick,Nebenzimmer
Thema: Mobilität im Alter: Probleme im Bewegungsapparat Referent: Dr. med. Jörg Reichel, Leitender Oberarzt am Klinikum LD/SÜW in BZA
Zum Stammtisch sind alle Mitglieder, Freunde und Interessierte herzlich eingeladen.
Hagenbach. „Die Kreis-SPD setzt in den nächsten Monaten einen Arbeits-Schwerpunkt auf das Mega-Thema „Demografischer Wandel, neue Wohnformen im Alter und Pflege“. Deshalb besuchten einige Vertreter am 14.11.2018 das ASB Seniorenzentrum Hagenbach, um sich einen unmittelbaren Eindruck vom Alltag der Bewohner und Mitarbeiter zu machen. „Der Austausch hatte zum Ziel, uns für das Thema zu sensibilisieren und auf kommunalpolitischer Ebene Möglichkeiten der Unterstützung zu finden“, so Fraktionssprecher Uwe Schwind. Annette Michel, Pflegedienstleitung, berichtete, dass trotz schwieriger Rahmenbedingungen eine würdevolle Pflege möglich sei, es jedoch auch Grenzen der Belastbarkeit gäbe. Beklagt wurde der immense bürokratische Aufwand, der die Zeit für die eigentliche Pflege verknappt. Sie kritisierte, dass es keine Lobbyarbeit für die Pflegeberufe gäbe und die oftmals negative Berichtserstattung über Pflegeheime. In einem leidenschaftlichen Statement führte sie aus, dass der Pflege-Job eine sehr sinnerfüllte Arbeit sei. „Denn Menschen in der Pflege werden gebraucht“. Arnika Eck, SPD-Kreistagsfraktion, benannte als nächsten Schritt den Kontakt zur Berufsbildenden Schule herzustellen, um sich ein Bild von den Ausbildungsberufen in der Pflege zu machen, der in Zukunft eine wachsende Bedeutung habe wird und an dessen Image es zu arbeiten gälte. „Bei der Ausübung des Berufs bedarf es an Respekt vor sich selbst und vor anderen, Menschlichkeit, Fachlichkeit, Teamarbeit und Kommunikation“, unterstrich Nicole Zor (SPD), selbst gelernte Krankenschwester. Michel machte auf einen weiteren Trend aufmerksam: „Durch die Entwicklung „ambulant vor stationär“, werden die Wohnzeiten in stationären Einrichtungen immer kürzer und die Arbeit in Pflegeheimen verändert sich.
Thomas Dieckhoff, ASB Landesgeschäftsführer stationäre Pflege, sprach über das Sofort-programm mit 13.000 neuen Stellen von „einem guten Anfang“. Bei 35.000 unbesetzten Stellen in der Pflege sei es aber die Schwierigkeit, geeignete Fachkräfte zu finden. Ein Weg, Personal zu finden, sei die Bezahlung nach Tariflohn. „Das ist jedoch eine Gratwanderung, weil die Kosten für die Bewohner auch bezahlbar bleiben müssen“, so Dieckhoff.
SPD-Vertreter und die Leitung des ASB sahen gleichermaßen die Notwenigkeit, mehr Geld in das System zu pumpen oder es völlig neu zu strukturieren. „Andere Länder wie Holland oder Norwegen sind da viel weiter“, so Annette Michel. Christina Baumgärtner, Qualitätsbeuftragte beim ASB, wies daraufhin, dass die würdevolle Arbeit an den Bewohnern eine multiprofes-sionelle Teamleistung von Pflegekräften, Hauswirtschafterinnen, Betreuungskräften und Ehrenamtlichen darstelle.
Was vor Ort zu leisten ist, sei die Gewinnung von Menschen für die ehrenamtliche Arbeit in der Pflege. Hier boten die SPD-Vertreter Unterstützung bei der Rekrutierung von ehrenamtlichen Helfern an, in dem sie den Kontakt zu lokalen Ehrenamtsbörsen und Initiativen herstellen werden.
Der SPD Kreisverband Germersheim fand sich am Samstag den 10. November zu einer arbeitsintensiven Klausur im Bürgerhaus in Maximiliansau ein. Der Tag sollte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusätzliche und neue Ideen für einen gelungenen Kommunalwahlkampf 2019 liefern. Zu Beginn stellte Christian Schulze vom SPD Landesverband die Dachkampagne des Landes Rheinland-Pfalz zur Kommunalwahl vor. Nochmals vielen Dank für den Besuch in der Südpfalz! Im Anschluss ging es dann so richtig los, der Wahlkampftrainer Rainer Zeimentz animierte alle Teilnehmer zur Ideenfindung und vermittelte nützliches Knowhow rund um die Wahlkampfführung. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in geselliger Atmosphäre beim Griechen nebenan, ging es in die Abschlussrunde, in der offen diskutiert wurde und die Wahlkampfthemen auf den Prüfstand gestellt wurden. Ein anstrengender aber gelungener Tag, die Kommunalwahlen können kommen!