Fraktionsvorsitzende Ursula Küfner Zu einer Dringlichkeitssitzung kam am vergangenen Dienstag der Stadtrat zusammen. Einziger inhaltlicher Tagesordnungspunkt war der Beschluss eines Nachtragshaushaltes:
In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hatte der Stadtrat beschlossen, dem Bürgermeister ein Budget von 250 000 Euro zur Verfügung zu stellen, um in Kaufverhandlungen mit der Bahn bezüglich des neuen Bahnhofsgebäudes gehen zu können.
Diese Verhandlungen stehen nun kurz vor dem Abschluss und die Stadt hat gute Chancen das Bahnhofsgebäude erwerben zu können. Um diesen Kaufvertrag notariell zum Abschluss zu bringen, muss eine beschlossene Haushaltssatzung vorliegen. Dieser notwendige Beschluss zur Nachtragshaushaltssatzung erfolgte einstimmig.
Die Debatte um den Ankauf als solcher wurde bereits im Juni geführt.
Die SPD begrüßt den Kauf des Bahnhofsgebäudes durch die Stadt. Nicht nur weil ein wirtschaftlicher Betrieb in Aussicht steht, unter anderem mit der Verpachtung eines Kiosks und durch die Vermietung von Räumlichkeiten an die Bahn. Die Bereitstellung eines Warteraumes und öffentlicher Toilettenanlagen sowie letztendlich auch stadtplanerische Aspekte spielen für die Zustimmung der SPD-Fraktion zu diesem Kauf eine wesentliche Rolle.
So ist doch der Bahnhof für die Gäste der Stadt, aber auch für die Einheimischen ein wichtiger Anlaufpunkt und muss eine gute Visitenkarte für die Stadt darstellen. Daher also eine gute Investition!