Einige der Jusos mit Ministerpräsident Kurt Beck Kandel - Fünf Tage vor der Bundestagswahl gastierte der SPD-Landesvorsitzende und Ministerpräsident, Kurt Beck, mit einem großen Auftritt in seiner südpfälzischen Heimat. Vor gut gefülltem Haus zeigten Beck und der Bundestagskandidat Heinz Schmitt auf, warum es sich lohnt gegen CDU/CSU und FDP zu kämpfen.
Einer „Entreicherung der Gesellschaft" unter Schwaz-Gelb will die SPD eine Gesellschaft mit „gleichen Rechten für alle, egal wie groß das Portemonnaie ist" entgegenstellen. Dass dies keine leeren Phrasen sind, kann man im SPD-regierten Rheinland-Pfalz sehen. Hier „bekommen alle Kinder einen Krippenplatz. In anderen Bundesländern ist die Quote gerade einmal bei 70 bis 80 Prozent", unterstrich Beck. Auch in Niedersachsen, dem Heimatland der CDU-Familienministerin. Die zahlreichen Jusos aus dem Landkreis Germersheim und aus Karlsruhe im Publikum verschafften vor allem ihrer Forderung nach einem Mindestlohn Aufmerksamkeit. „Lohndumping verboten! Für Mindestlöhne.“ war die Aufschrift der Schilder, welche die Jusos während der Rede hochhielten. Kurt Beck griff diese Forderdung auf und bestätigte, dass jemand, „der gute Arbeit macht, … davon leben können" muss. Auch damit hat er auf ganzer Linie überzeugt. Zuvor hatte Heinz Schmitt bereits angekündigt: „Die Südpfalz kämpft gemeinsam!" Die Jusos sind auf jeden Fall dabei!